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03.03.2016 : Data Warehouse (Technik) für Manager
Viele Data Warehouse Systeme sind ineffizient und unnötig teuer. Das ist oft keine Frage der Technik, sondern der Organisation und des System-Managements.
In unseren DWH-Seminaren stellen wir neben Technologien vor allem auch Konzepte vor. Doch regelmäßig müssen wir erkennen, dass die mehr technisch orientierten Seminarteilnehmer kaum Einfluss auf globale Konzepte in ihren Unternehmen haben: Auf der einen Seite ist die Aufgabenverteilung in den Teams zu stark parzelliert, Mitarbeiter sind Experten auf ihrem Gebiet, haben aber wenig Einfluss auf globale Abläufe. Auf der global ausgerichteten Managementseite fehlt es dagegen oft an Einblicken in konkrete Sachaspekte und technische Zusammenhänge. Hier stehen oft reines Ressourcenmanagement und vermeintliche Sachzwänge vor pragmatischem und zugleich innovativem Verwirklichen von Ideen.
Im Ergebnis lebt man den Status quo. Dabei erfordern gerade Data Warehouse-Systeme aufgrund ihrer strategischen Rolle im Unternehmen globales, übergreifendes Denken und Handeln. Wegen ihrer zentralen Stellung inmitten vieler Unternehmensprozesse müssen Warehouse-Systeme offen und besonders flexibel gestaltet und betrieben werden.

Die Unternehmenspraxis sieht meist anders aus:
• Kaum Hinterfragen: „Das haben wir immer schon so gemacht“...“das ist bei uns gängige Praxis”.
• Starre Strukturen: „Dafür sind wir nicht zuständig“...“das haben andere zu verantworten“
• Ererbte Fehlentscheidungen „der Systemrahmen ist mindestens noch X Jahre vorgegeben“
• Wachsende laufende Kosten ohne Licht am Ende des Anforderungstunnels.
• Verselbstständigung von Fachabteilungen, weil die DWH-IT nicht schnell genug liefert.

Ziel des Seminars:
Wir werden den Betrieb eines Warehouse-Systems nicht abrupt ändern können. Wir können aber Zusammenhänge in einem Data Warehouse-System aufzeigen und die Wechselwirkungen zu Unternehmensprozessen beleuchten, damit Dinge klarer erscheinen und Entscheidungen über die Ausgestaltung von Warehouse-Systemen fundierter machbar sind.
• Zweckmäßigkeit von Warehouse – (Informationsbeschaffungs-) Architekturen überprüfen können
• Bestehende Konzepte infrage stellen können – wo und wie ist was sinnvoll. Abseits von Tools.
• Überdenken von bestehenden Abläufen.
• Redesign-Möglichkeiten erkennen. Ist ein Neuanfang möglich?


Themen sind u. a:
• Reflexion: Die oft verkannte strategische Rolle eines Data Warehouse im Unternehmen
„Das Ding ist mehr als nur eine große Datenbank”
• DWH-Architekturen, Konzepte und Guidelines
„Ohne Planung und überlegte Konzepte geht es nicht”
• Mitarbeiter-Teams und Kommunikationsprozesse bei Weiterentwicklung und Betrieb
„Wenn Fürstentümer sichtbar wären...“
• Anforderungsmanagement und Abstimmprozesse rund um das Data Warehouse
„Wenn der Anwender nervt“
• Wo sind unnötige Kostenverursacher versteckt?
„Wie halbiere ich die Kosten?“
• Grundregeln bei der Wahl der Hardware für ein Data Warehouse
„Wie kann ich hinterfragen, was man mir vorschlägt?“
• Undercover Strategien zum Erfolg
„Wie schaffe ich Sichtbarkeit im Unternehmen”?